About

* * *

Regisseur, Autor, Dramaturg und Performer. Studierte interkulturelles Theater und Performance an der Hogeschool voor de Kunsten Utrecht und Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen.

2008 entwickelte er das Gesprächsperformance Format „Host Club“, das seither an Freien Häusern und Stadttheatern im deutschsprachigen Raum veranstaltet wird (u.a. Schauspielhaus Zürich, Kaserne Basel, PATHOS München). Seine Regiearbeit „Let’s Pretend To Be Human“ wurde u.a. am Beijing Fringe Festival 2013 gezeigt. 2012/13 schrieb und inszenierte er als Hausautor am Konzert Theater Bern das Stück „Je veux mourir sur Scène“ (Stückabdruck ‚Theater der Zeit’ 6/13), das u.a. auch am Theater Basel gastierte.

Ebenso wichtig wie eigene Produktionen sind ihm Kollaborationen und Kollektivarbeiten mit anderen Künstlern und Gruppen, etwa mit den Choreografen Chris Leuenberger und Lea Martini, dem Performer und Autor Andreas Liebmann oder der Gruppe Monster Truck. In seine Arbeitsweise integriert er Verfahren der Bereiche Theater, Kunstperformance, Soziologie und Journalismus. Er ist Teammitglied des Kaskadenkondensator, Raum für Kunst und Performance in Basel.

* *

Preise, Stipendien, Förderprogramme
2006 - Mobile Academy Warschau
2008 - Pro Helvetia Stipendium ‚Internationales Forum des Theatertreffens Berlin’
2008 - NITOBA Spartenpreis
2010 - Preis ‚Freies Kunstprojekt’ des Kunstkredit Basel
2012/13 - Stipendium 'Stücklabor Basel', Writer in Residency am KonzertTheaterBern
2013 - Prairie, Koproduktionsmodell mit innovativen Theatercompagnien von Migros Kulturprozent
2014 - Preis 'Schweizer Tanzerbe' des Bundesamt für Kultur

* * *

Artist Statement

Was sind die Möglichkeiten, wenn sich eine Gruppe von 100 Personen in einem Raum versammelt? Mit welchen Inhalten, mit welcher Raumanordnung, kann ich das Potential dieser '100' besser verstehen?

Wie kann die Performance während sie stattfindet etwas von dem spiegeln, was sich im Publikum abspielt? Welche Texte entstehen im Raum, während vorn auf der Bühne eine Aktion stattfindet?

Intertextualität fordert, sich immer in Relation zu anderen zu begreifen, als Teil eines Autorenkollektivs mit wechselnden Leads. Die Autorschaft ist immer eine geteilte. Als performative Aufgabe überträgt sie sich allenfalls auf Einzelne.

Der Performancetext schreibt die gesamte Geschichte eines Zuschauer*erlebnisses - von der Ankündigung einer Veranstaltung über das eigentliche Rezeptionserlebnis bis hin zum letzten Moment in dem die Performance erinnert wird.

34_slid.jpg